
Seit mehr als fünfzig Jahren wird das letzte Wochenende im Juli in Rimsberg richtig gefeiert: Dann wird die Jakobskirmes ausgetragen, zu der nicht nur Einheimische, sondern auch viele Besucher aus anderen Orten ins Festzelt "strömen". Denn jeder, der einmal in Rimsberg auf der Kirmes war, kommt immer wieder gerne und reiht sich in die geselligen, gemütlichen Reihen der Kirmesgäste in Feierlaune ein. Die Rimsberger Jakobskirmes gehört schon seit langem zu den bestbesuchten Kirmesveranstaltungen in der Birkenfelder Region. Die "Ausstattung" der Kirmes ist an die geringe Größe des Dorfes angepasst: Ein Festzelt und eine Wurstbude bilden den Austragungsrahmen, Schießbuden oder Karussels gibt es schon lange nicht mehr, die Rimsberger Kirmes verzichtet auf derlei Unterhaltungsbeschaffungsmaßnahmen. Ein Kirmesprogramm, das für die nötige Stimmung im Festzelt sorgt, gibt es dagegen sehr wohl: Der Freitagabend gehört mit einer Disko ganz der Jugend, am Samstagabend, wenn die Rimsberger Jakobstänzer ihren großen Auftritt haben, bleibt kein Auge trocken. Nach dem Kirmesstrauß am Sonntagnachmittag findet am Abend die Mr Jakob Wahl statt, bei der sich freiwillige Männer, die für ein Jahr den Titel des Mr Jakob tragen möchten, in einem spielerischen Wettkampf auch gerne mal zum Affen machen (müssen). Den Abschluss der Kirmes bildet am Montagabend die Tombola, bei der es attraktive Preise zu gewinnen gibt.
Das vierzigjährige Bestehen der Kirmes wurde 1991 gebührend gefeiert. Zu diesem Anlass gab es in der alten Schule eine Fotoausstellung. Ausgestellt wurden Fotos, die aus dem Fotoarchiv der Verbandsgemeinde Birkenfeld stammen und das Rimsberger Leben aus vergangenen Zeiten des 20. Jahrhunderts dokumentieren. (Eine Auswahl dieser Sammlung finden Sie auf dieser Homepage in der Bildergalerie der Geschichte von Rimsberg.)
Momentaufnahmen der Jakobskirmes einzelner Jahre finden Sie in der Bildergalerie.